PAPIER. HANDGESCHNITTEN. NICHT DIGITAL.


COLLAGEN   -   TRAUMWELTEN

Traumwelten - Bilder aus einer anderen Wirklichkeit

 

Während eines 9-jährigen Studienaufenthaltes in Indien in den 70iger Jahren beschäftigte ich mich intensiv mit fernöstlicher Philosophie, Meditation und Yoga.

Damals begann ich, mit Hilfe von Papier, Schere und Kleber die Welt meiner inneren Bilder durch das Zusammenfügen ausgeschnittener Bildelemente zu beschreiben und zu ordnen. Was als arglose, naive Spielerei begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem Instrument der Selbsterkenntnis und Eigentherapie.

Die manifesten Träume aus Papier wurden zu Spiegeln meiner Weltsicht, meiner unbewussten Vorlieben und Abneigungen und konditionierten Glaubensbildern, was mir über die Jahre half, mich aus vielfältigen Identifikationen zu lösen.....

Wie groß die Faszination der Formen und Farben auch sein mag, geht es mir nicht so sehr um die Darstellung des Sichtbaren - auch nicht um die Verfremdung der Wahrnehmung oder um eine bizarre Unterhaltung der Sinne, um sie vom Alltäglichen abzulenken und zu betäuben.

Vielmehr möchte ich auf die Magie des Unsichtbaren aufmerksam machen - den Raum zwischen, hinter und in den Dingen, das Spiel von Nähe und Distanz, die unkonventionellen Blickwinkel, die den Erscheinungsformen neue Bedeutung schenken.

Letztendlich geht es mir um eine weitherzige Sicht, die in der Lage ist, alle scheinbaren Widersprüche zu umarmen: Gut und böse, schön und hässlich, langweilig und sensationell, lustvoll und streng....

In der Kunst der Collage findet für mich Heilung und Ganzheit statt:

Gesundheit und Wohlbefinden können sich entfalten, wenn alle Elemente mit gleicher Aufmerksamkeit bedacht werden.

 

Und was könnte letzten Endes alle Dinge zusammenfügen, wenn nicht der grenzenlose, alles beherbergende RAUM?!

Dieses nicht-stoffliche, nicht greifbare Element kann jedoch nur erkannt werden, wenn eine Bereitschaft da ist, das GANZE BILD zu sehen, in dem sogar der Betrachter mit einbezogen ist.

Die Frage ist nicht nur: „Was sehe ich?“, sondern auch „Wer oder was sieht?“ – …reines Gewahrsein.


 

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Sorry...... das war noch nicht alles  -  es geht noch weiter....

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